Kassensturz für den Weltklimavertrag – Der Budgetansatz
Sondergutachten01.09.2009

Kassensturz für den Weltklimavertrag – Der Budgetansatz

Kassensturz für den Weltklimavertrag – Der Budgetansatz

Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass nur noch eine begrenzte Menge an Kohlendioxid in die Atmosphäre gelangen darf, um einen gefährlichen Klimawandel zu vermeiden.


Deswegen schlägt der WBGU eine globale Obergrenze für Kohlendioxid aus fossilen Quellen vor ("Globalbudget"), die bis Mitte des Jahrhunderts noch ausgestoßen werden darf.

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Der WBGU hat bereits 1995 den Vorschlag gemacht, eine Obergrenze für eine noch akzeptable Erhöhung der globalen Mitteltemperatur zu benennen, die sog. "2°C-Leitplanke" und davon ausgehend in einer Rückrechnung, die notwendigen Emissionsreduktionen zu ermitteln. Der neue WBGU-Ansatz entwickelt diese Sichtweise weiter und macht sie anschlussfähig an die internationale Klimapolitik.