Konferenz11.04.2019, Berlin

Digitale Zukunft Weiterdenken – Digitale Technologien im Dienst von Agenda 2030 und Klimaschutz

Foto: Thorsten Futh

Das neueste Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) mit dem Titel „Unsere gemeinsame digitale Zukunft“ beschäftigt sich mit dem Thema Digitalisierung.

Dabei stehen drei Entwicklungen im Fokus, deren Herausforderungen sofortiges Handeln, national und international erfordern: der Einfluss der Digitalisierung für die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 und der Klimaschutzziele, die Umbrüche gesellschaftlicher Entwicklung durch digitale Technologien sowie die Zukunftsfähigkeit und Identität des Menschen selbst angesichts der rasanten Veränderungen.

Das Gutachten wird am 11.04.2019 vormittags an die Bundesregierung übergeben (BMU und BMBF-Ministerinnen) und im Rahmen einer Bundespressekonferenz vorgestellt.

„Die“ Digitalisierung wird oft als großer Umbruch bezeichnet, der auf unsere Gesellschaften zukommt und dem es sich anzupassen gilt. Im Detail betrachtet verbergen sich hinter diesem Schlagwort jedoch eine Vielzahl von Technologien, Ideen und Interessen von Akteuren. Die innovative Potenziale können auch als eine Steuerungskraft verstanden werden, welche zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen genutzt werden kann.

Es ist daher umso erstaunlicher, dass sich im politischen Diskurs um den digitalen Wandel nicht viel Raum für ihre proaktive und langfristig orientierte Gestaltung findet. Wie können digitale Technologien die globale Transformation zur Nachhaltigkeit vorantreiben? Wo stehen sie diesem Wandel entgegen? Was bedeutet der digitale Wandel für die Nachhaltigkeitsagenda nach 2030?

In seinem hier erstmals der Öffentlichkeit vorgestellten Gutachten „Unsere gemeinsame digitale Zukunft“ empfiehlt der WBGU, digitale Technologien in den Dienst menschlicher Würde und global nachhaltiger Entwicklung zu stellen. Dafür werden die zentralen Weichenstellungen benannt und in der Veranstaltung „digitale Zukunft weiterdenken“ umfassend diskutiert.

Programm

Moderation:  Anke Plättner

Begrüßung: Dr. Bräunig, Vorstandsvorsitzender KfW

Vorstellung des Gutachtens:

  • Prof. Dr. DirkMessner, Vorsitzender WBGU, Direktor des Institute for Environment and Human Security an der Universität der Vereinten Nationen in Bonn

Kommentar Umweltministerin: (20 Min. max.)

  • Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Panel - Die Herausforderungen der digitalen Zukunft:

  • Prof. Dr. Ina Schieferdecker, WBGU, Leiterin des Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS in Berlin
  • Prof. Dr. Jeanette Hofmann,WZB Leiterin der Forschungsgruppe Politik der Digitalisierung
  • Jan Schönig, Siemens Direktor Urban Development und Smart Cities

Piet Klettmann, KfW Leiter der Task Force TruBudget