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Welt
im Wandel
Herausforderung
für die deutsche Wissenschaft
Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen
Springer-Verlag,
Berlin-Heidelberg, 1996
201
Seiten, 12 Abbildungen, 5 Tabellen,
gebunden, EUR 54,95
ISBN
3-540-61661-6
Die
Menschheit hat zum ersten Mal in ihrer Geschichte einen Punkt erreicht,
an dem Entwicklungs- und Umweltprobleme zu einer ernsthaften globalen
Überlebenskrise geführt haben. Die Wissenschaft hat darauf
bislang keine oder nur unzureichende Antworten geliefert. Die vorliegenden
einzelwissenschaftlichen Analysen erweisen sich aufgrund der Komplexität
und Vernetztheit der Probleme als unbefriedigend. Der Wissenschaftliche
Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU)
bemängelt in seinem neuesten Jahresbericht außerdem,
daß die deutsche Forschung zum Globalen Wandel zu wenig international
ausgerichtet, zu stark an Einzeldisziplinen orientiert und in der
politikrelevanten Aufbereitung zu schwach entwickelt ist. Als Alternative
werden neue Möglichkeiten zu Strukturveränderungen in
der Forschungslandschaft aufgezeigt. Dazu hat das Expertengremium
einen neuen Ansatz zur Erforschung des Globalen Wandels vorgelegt:
den Syndromansatz. Hiermit können die "Erkrankungen"
des Planeten Erde systematisch beschrieben und analysiert werden,
mit dem Ziel, Lösungsansätze zu entwickeln. Die 16 wichtigsten
Syndrome oder Krankheitsbilder der Erde wurden identifiziert.
Die
Zusammenfassung
für Entscheidungsträger
kann bei der Geschäftsstelle
des WBGU bestellt oder hier
eingesehen und heruntergeladen werden.
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