WBGU-Generalsekretärin zur Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz berufen

Berlin, den 22. März 2017. Die WBGU-Generalsekretärin Inge Paulini ist heute vom Bundeskabinett zur Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz berufen worden. Inge Paulini ist seit 2009 Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) in Berlin.

   

Nach dem Studium der Ökotrophologie in Bonn und dem Master of Science in Ernährungswissenschaft in Pullman, USA, promovierte Paulini 1991 zum Dr. rer. nat. in Biologie an der Universität Hannover. Von 1993 bis 2008 arbeitete sie im Umweltbundesamt, zuletzt als Leiterin der Grundsatzabteilung mit den Schwerpunkten Nachhaltigkeitsstrategien, Umweltrecht und Umweltökonomie. Sie ist Mitglied in einer Reihe von Beiräten und Gremien zur Thematik nachhaltige Entwicklung.

   

Im Namen des WBGU gratulieren die beiden Beiratsvorsitzenden Sabine Schlacke und Dirk Messner der WBGU-Generalsekretärin Inge Paulini zu dieser neuen verantwortungsvollen Aufgabe.

   

Die WBGU-Vorsitzende Sabine Schlacke: „Mit Inge Paulini verlässt uns eine hochqualifizierte, sehr engagierte und hervorragende Führungskraft. Ich bin sicher, dass sie in ihrer neuen Funktion Nachhaltigkeitsbelangen eine starke Stimme geben wird.“

   

Der WBGU-Vorsitzende Dirk Messner: „Inge Paulini hat in ihrer Zeit beim WBGU die öffentliche Wahrnehmung des WBGU und seine Vernetzung mit den relevanten nationalen und internationalen Institutionen der Umwelt- und Entwicklungspolitik wesentlich vorangetrieben. Dafür möchte ich ihr besonders danken“.

   

Der WBGU: Politikberatung zum Globalen Wandel

   

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) wurde 1992 im Vorfeld der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung („Erdgipfel von Rio“) von der Bundesregierung als unabhängiges wissenschaftliches Beratergremium eingerichtet. Der WBGU hat die Aufgabe globale Umwelt- und Entwicklungsprobleme zu analysieren und zur Lösung dieser Probleme Handlungs- und Forschungsempfehlungen zu erarbeiten.

   

Rückfragen bitte an Dr. Benno Pilardeaux, E-Mail / 030 263948-0.