Beschluss des Bundeskabinetts

Mitglieder des WBGU neu berufen

Berlin, 3. Dezember 2008. Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) sind heute vom Bundeskabinett für die kommende Vier-Jahres-Periode neu berufen worden. Dem Beirat gehören an:

Prof. Dr. Claus Leggewie, Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen, Forschungskolleg der Universitätsallianz Metropole Ruhr

Prof. Dr. Reinhold Leinfelder, Generaldirektor des Museum für Naturkunde an der Humboldt-Universität, Berlin

Prof. Dr. Dirk Messner, Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik gGmbH, Bonn und Professor für Politikwissenschaften, Universität Duisburg-Essen

Prof. Dr. Nebojsa Nakicenovic, Professor für Energiewirtschaft, Universität Wien und International Institute for Applied Systems Analysis, Laxenburg

Prof. Dr. Stefan Rahmstorf, Professor für Physik der Ozeane, Universität Potsdam, und Leiter der Abteilung Klimasystem, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber CBE, Direktor des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Gastprofessor an der Universität Oxford

Prof. Dr. Sabine Schlacke, Professorin für Öffentliches Recht mit dem Schwerpunkt deutsches, europäisches und internationales Umweltrecht, Verwaltungsrecht, Universität Bremen

Prof. Dr. Jürgen Schmid, Vorstand und wissenschaftlicher Leiter des Institut für Solare Energieversorgungstechnik e.V. und Professor an der Gesamthochschule Kassel

Prof. Dr. Renate Schubert, Professorin für Nationalökonomie und Direktorin des Instituts für Umweltentscheidungen, Eidgenössische Technische Hochschule, Zürich

Wechsel in der Leitung der Geschäftsstelle

Auch in der Leitung der Geschäftsstelle gibt es einen Wechsel: Der langjährige Generalsekretär Prof. Dr. Meinhard Schulz-Baldes ist in den Ruhestand verabschiedet worden. Ihm folgt Dr. Inge Paulini, die bisher als Abteilungsleiterin im Umweltbundesamt tätig war.

Bewertung globaler Umweltveränderungen und Frühwarnung

Der WBGU wurde 1992 im Vorfeld des Erdgipfels von Rio de Janeiro von der Bundesregierung als unabhängiges, wissenschaftliches Beratergremium eingerichtet. Seine Hauptaufgaben sind:

  • globale Umwelt- und Entwicklungsprobleme zu analysieren und darüber in Gutachten zu berichten,
  • nationale und internationale Forschung auf dem Gebiet des Globalen Wandels auszuwerten,
  • im Sinne von Frühwarnung auf neue Problemfelder hinzuweisen,
  • Forschungsdefizite aufzuzeigen und Impulse für die Wissenschaft zu geben,
  • nationale und internationale Politiken zur Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung zu beobachten und zu bewerten,
  • Handlungs- und Forschungsempfehlungen zu erarbeiten und
  • durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit das Bewusstsein für die Probleme des Globalen Wandels zu fördern.

 

Presseerklärung (pdf) (140 KB, 2 S.)

Rückfragen bitte an die Geschäftsstelle des WBGU, Tel. 030 263948 12 oder wbgu@wbgu.de