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Factsheet
"Budgetansatz"
Berlin, 2009, 4 Seiten
Der WBGU hat einen neuen Ansatz zur Bewältigung des Klimaproblems
entwickelt. Zentral ist die Einigung der Staatengemeinschaft auf
eine Obergrenze für die noch zu emittierende Gesamtmenge (Globalbudget)
an Kohlendioxid aus fossilen Quellen bis 2050, um gefährliche
Klimaänderungen zu vermeiden. Da das Globalbudget gerecht auf
alle Staaten verteilt wird, eignet sich der Budgetansatz als Grundlage
für einen neuen Weltklimavertrag.
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Factsheet
"Klimawandel: Warum 2°C?"
Berlin, 2009, 4 Seiten
Die Auswirkungen des Klimawandels sind bereits in allen Teilen der
Welt spürbar und werden sich weiter verstärken. Diese
Veränderungen bergen ernste Gefahren für unsere Gesellschaften.
Der Menschheit bleibt nur ein kleines Zeitfenster, um der Herausforderung
Klimawandel angemessen zu begegnen und Maßnahmen zu ergreifen,
die den globalen Temperaturanstieg auf maximal 2°C begrenzen
können.
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Kassensturz
für den Weltklimavertrag – Der Budgetansatz
Sondergutachten
2009
Berlin, 2009, 58 Seiten, 2 Tabellen, 12 Abbildungen
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Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass nur noch eine
begrenzte Menge an Kohlendioxid in die Atmosphäre gelangen
darf, um einen gefährlichen Klimawandel zu vermeiden. Deswegen
schlägt der WBGU eine globale Obergrenze für Kohlendioxid
aus fossilen Quellen vor ("Globalbudget"), die bis Mitte
des Jahrhunderts noch ausgestoßen werden darf. Der
WBGU hat bereits 1995 den Vorschlag gemacht, eine Obergrenze für
eine noch akzeptable Erhöhung der globalen Mitteltemperatur
zu benennen, die sog. "2°C-Leitplanke" und davon ausgehend
in einer Rückrechnung, die notwendigen Emissionsreduktionen
zu ermitteln. Der neue WBGU-Ansatz entwickelt diese Sichtweise weiter
und macht sie anschlussfähig an die internationale Klimapolitik.
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Welt
im Wandel – Zukunftsfähige Bioenergie und nachhaltige Landnutzung
Berlin, 2009, 388 Seiten
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Angesichts der großen Chancen und Risiken sowie der Komplexität
ist Bioenergie in kurzer Zeit zu einer anspruchsvollen politischen
Regulierungs- und Gestaltungsaufgabe geworden, die nur durch weltweite
Kooperation und internationale Rahmensetzung gelöst werden kann.
Die zentrale Botschaft des WBGU lautet, dass die weltweit vorhandenen
nachhaltigen Potenziale der Bioenergie genutzt werden sollten, solange
Gefährdungen der Nachhaltigkeit ausgeschlossen werden können, insbesondere
der Ernährungssicherheit sowie der Ziele von Natur- und Klimaschutz.
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Factsheet
Bioenergie: Die Empfehlungen auf einen Blick
Berlin, 2009, 4 Seiten
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Welt
im Wandel – Sicherheitsrisiko Klimawandel
Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg, 2007
268 Seiten
Der Klimawandel wird ohne entschiedenes Gegensteuern bereits in den
kommenden Jahrzehnten die Anpassungsfähigkeiten vieler Gesellschaften
überfordern. Daraus könnten Gewalt und Destabilisierung
erwachsen, die die nationale und internationale Sicherheit in einem
bisher unbekannten Ausmaß bedrohen. Der Klimawandel könnte
die Staatengemeinschaft aber auch zusammenführen, wenn sie ihn
als Menschheitsbedrohung versteht und in den kommenden Jahren durch
eine energische und weltweit abgestimmte Klimapolitik die Weichen
für die Vermeidung eines gefährlichen anthropogenen Klimawandels
stellt. Gelingt dies nicht, wird der Klimawandel zunehmend Spaltungs-
und Konfliktlinien in der internationalen Politik hervorrufen, weil
er vielfältige Verteilungskonflikte in und zwischen Ländern auslöst:
Um Wasser, um Land, um die Bewältigung von Flüchtlingsbewegungen oder
um Kompensationszahlungen zwischen den wesentlichen Verursachern des
Klimawandels und den Ländern, die vor allem von dessen destruktiven
Wirkungen betroffen sein werden. mehr... |

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Die
Zukunft der Meere – zu warm, zu hoch, zu sauer
WBGU, 2006, 114 Seiten
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Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass der ungebremste, vom Menschen verursachte
Ausstoß von Kohlendioxid schwerwiegende Folgen für die Weltmeere haben
wird. Die fortschreitende Erwärmung zum Einen und die Versauerung der
Meere zum Anderen bedrohen die Meeresumwelt sowie die durch Überfischung
ohnehin schon geschwächten Fischbestände. Durch den Anstieg des Meeresspiegels
sind die Küsten zunehmend Überflutungs- und Wirbelsturmrisiken ausgesetzt.
Um die Nachteile für Menschen und Ökosysteme in Grenzen zu halten, müssen
neue Wege im Küstenschutz beschritten, Meeresschutzgebiete eingerichtet
sowie Regelungen für den Umgang mit Flüchtlingen aus gefährdeten Küstengebieten
beschlossen werden. Diese Maßnahmen können jedoch nur erfolgreich sein,
wenn die globale Erwärmung und die Versauerung der Meere deutlich begrenzt
werden. Ein ambitionierter Klimaschutz ist daher eine entscheidende Voraussetzung
für erfolgreichen Meeres- und Küstenschutz.
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